{"id":12112,"date":"2017-03-15T15:39:49","date_gmt":"2017-03-15T14:39:49","guid":{"rendered":"http:\/\/test.semnonenbund.de\/?page_id=12112"},"modified":"2022-03-24T19:57:58","modified_gmt":"2022-03-24T18:57:58","slug":"arbeitseinsatze","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.tiuwari.de\/index.php\/galerie\/arbeitseinsatze\/","title":{"rendered":"Arbeitseins\u00e4tze Galerie"},"content":{"rendered":"<p>[fusion_builder_container hundred_percent=&#8220;no&#8220; equal_height_columns=&#8220;no&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; background_position=&#8220;center center&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; fade=&#8220;no&#8220; background_parallax=&#8220;none&#8220; parallax_speed=&#8220;0.3&#8243; video_aspect_ratio=&#8220;16:9&#8243; video_loop=&#8220;yes&#8220; video_mute=&#8220;yes&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=&#8220;1_1&#8243; layout=&#8220;1_1&#8243; background_position=&#8220;left top&#8220; background_color=&#8220;&#8220; border_size=&#8220;&#8220; border_color=&#8220;&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; border_position=&#8220;all&#8220; spacing=&#8220;yes&#8220; background_image=&#8220;&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; padding_top=&#8220;&#8220; padding_right=&#8220;&#8220; padding_bottom=&#8220;&#8220; padding_left=&#8220;&#8220; margin_top=&#8220;0px&#8220; margin_bottom=&#8220;0px&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_direction=&#8220;left&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; center_content=&#8220;no&#8220; last=&#8220;no&#8220; min_height=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; link=&#8220;&#8220;][fusion_text]<\/p>\n<div class=\"fusion-text\">\n<h1 style=\"text-align: center;\">Was passiert in Gannahall?<\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Arbeitseins\u00e4tze &amp; Bauarbeiten, erleben Sie die Entwicklungen in chronologischer Abfolge<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<\/div>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;14124&#8243; style_type=&#8220;glow&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;&#8220; bordercolor=&#8220;&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Gannahall2010-186&#215;300.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">November 2010<\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>&#8222;Wer einen Baum pflanzt, der wurzelt!&#8220;<\/strong><\/h2>\n<p>Am Anfang war ein weites Feld, ohne jeden Schutz vor Regen, Sturm oder Sonne. Der Erbbaupachtvertrag mit der Stadt Nauen war unterschrieben und der Bebauungsplan f\u00fcr das Gel\u00e4nde des zuk\u00fcnftigen Projektes &#8222;Historisches Dorf GANNAHALL&#8220; endlich in Arbeit &#8230; die konkrete Planungsphase hatte begonnen.<\/p>\n<p>Nach all den negativen Erfahrungen und R\u00fcckschl\u00e4gen der vorangegangenen Jahre stellten sich bei vielen Vereinsmitgliedern erstmals wieder Hoffnung und Schaffenskraft ein. Niemand von uns konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass nochmals viele Jahre voller H\u00fcrden und Pr\u00fcfungen ins Land gehen w\u00fcrden, bevor wir unser Projekt endlich wirklich w\u00fcrden beginnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Kein Handschlag ohne Genehmigung&#8220; ist ein g\u00e4ngiges Sprichwort in unserer Region und uns war klar, dass wir bis zum vollst\u00e4ndigen Abschlu\u00df der Planungsphase\u00a0 keine M\u00f6glichkeit haben w\u00fcrden unser Projekt voranzubringen. Um trotzdem unsere Entschlossenheit zum Ausdruck zu bringen, beschlossen wir ein Zeichen zu setzen, f\u00fcr uns, f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit und nicht zuletzt f\u00fcr dieses St\u00fcck havell\u00e4ndischer Erde, welches vertraglich zugesichert f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrzehnte wieder zur &#8222;Heimat der Semnonen&#8220; werden sollte.<\/p>\n<p>Welches Symbol k\u00f6nnte sch\u00f6ner und passender sein als ein Baum, der in der Vergangenheit zu wurzeln scheint und dessen schattenspendendes Gr\u00fcn sich gleichsam in die Zukunft erstreckt? Besser noch als ein einzelner Baum sind viele B\u00e4ume, die in sp\u00e4teren Jahren zu einem W\u00e4ldchen oder einem kleinen Park heranwachsen.<br \/>\nAlso wurden die sp\u00e4rlichen Mitgliedsbeitr\u00e4ge durch die ein oder andere Spende aufgestockt und in einer Baumschule gezielt 40 B\u00e4umchen ausgesucht.<br \/>\nAngesichts des feuchten, bisweilen gar nassen Standortes, kauften wir jeweils zehn Erlen, Moorbirken, Korb- und Silberweiden, alles B\u00e4ume mit immensem Wasserverbrauch, und pflanzten diese im Rahmen unseres ersten offiziellen Arbeitseinsatzes im November 2010 im n\u00f6rdlichen Bereich unseres Gel\u00e4ndes, also au\u00dferhalb des geplanten historischen Dorfes.<\/p>\n<p>Gut die H\u00e4lfte der B\u00e4umchen wurde in den darauffolgenden Jahren gestohlen, insbesondere die Birken, oder durch Wildverbiss und mutwillige Besch\u00e4digung zerst\u00f6rt. Die bis heute (Anfang 2018) erhaltenen B\u00e4umchen jedoch haben sich zu pr\u00e4chtigen kleinen B\u00e4umen entwickelt, die ihre Kronen schon weithin sichtbar \u00fcber das ehemals weite und leere Feld erheben.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_code]W3VuaXRlZ2FsbGVyeSBBRTEwXQ==[\/fusion_code][fusion_text]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Arbeitseins\u00e4tze &amp; Bauarbeiten 2015<\/h1>\n<p>Im Jahr 2015 war es endlich soweit, nach Jahren des Auf und Ab schien ein Ende der Planungsphase in Sicht und wir begannen uns auf dem Gel\u00e4nde des zuk\u00fcnftigen GANNAHALL einzurichten.<br \/>\nAls erstes errichteten wir unser &#8222;Basislager&#8220;, bestehend aus einem Werkstatt-Container, einem alten Bauwagen als Aufenthaltsraum, sowie einigen \u00fcberdachten Arbeits- und Lagerfl\u00e4chen.<br \/>\nDa allerdings noch einige Genehmigungen ausstanden, beschlossen wir als n\u00e4chstes, unser &#8222;Langzeit-Experiment Palisade&#8220; weiterzuf\u00fchren, in dem wir verschiedene Konservierungsarten f\u00fcr von Feuchtigkeit und Windlast extrem beanspruchte Nadelholzst\u00e4mme erprobten.<br \/>\nF\u00fcnf Jahre Standzeit sind bis zu unserer Pr\u00fcfung veranschlagt, danach werden Tests ergeben, ob mit diesem Material eine komplette Einfriedung des Areals langfristig sinnvoll ist.<br \/>\nWeitere Priorit\u00e4t hatte der Holzeinschlag im Nauener Stadtforst, sowie das anschlie\u00dfende Anlagern, Sch\u00e4len und Ablagern der St\u00e4mme.<br \/>\nGegen Ende des Jahres begannen wir mit den ersten Arbeiten am Projekt 1d* von uns in der Planung &#8222;Langhaus 1&#8220; genannt, zum Richtfest im Oktober 2016 in &#8222;Raninga-Haus&#8220; umbenannt.<\/p>\n<p>*Die einzelnen Positionen des Gesamtprojektes &#8222;Historisches Dorf GANNAHALL&#8220; finden Sie <em><span style=\"text-decoration: underline; color: #333333;\"><strong><a style=\"color: #333333; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/www.gannahall.de\/index.php\/gannahall\/das-projekt\/#iLightbox[355b5e9af3e2793cd7b]\/0\">hier<\/a><\/strong><\/span><\/em>.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_code]W3VuaXRlZ2FsbGVyeSBBRTE1XQ==[\/fusion_code][fusion_text]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Arbeitseins\u00e4tze &amp; Bauarbeiten 2016<\/h1>\n<p>Dieses Jahr stand im Zeichen von Projekt 1d* (Langhaus 1). Dies sollte im Stil eines kleinen b\u00e4uerlichen Wohnstallhauses von 15m L\u00e4nge errichtet werden.<br \/>\nDie fehlenden behauenen Fl\u00e4chen machten dieses &#8222;einfachste&#8220; unter den germanischen Langh\u00e4usern schlie\u00dflich zu einer unvermuteten technischen Herausforderung. Die Recherchen zu den diesbez\u00fcglichen Arbeitsabl\u00e4ufen, Holzverbindungen etc., sowie deren experimentelle Umsetzung nahm die gesamte Saison in Anspruch.<br \/>\nParallel begannen wir, dem Ablauf &#8222;von vorn nach hinten&#8220; im Arbeitsbereich folgend, das n\u00e4chste Projekt, den Werkstattbereich 3c, &#8222;die Schmiede&#8220;.<br \/>\nDem aktuellen Forschungsstand zufolge bestanden solche Arbeitsbereiche (Metallbearbeitung, Keramik- und Nahrungsmittelherstellung via Lehm\u00f6fen usw.), die logischerweise dringend regenwassergesch\u00fctzt sein m\u00fcssen, aus einem 4 &#8211; 9 Pfosten-&#8222;Carportsystem&#8220;, mit (vermutlich) Pultdach, welches das Regenwasser gezielt in eine Richtung abzuleiten in der Lage war.<br \/>\nDa die Genehmigungen zu allen Antr\u00e4gen, die Gel\u00e4ndeanhebung betreffend, zu diesem Zeitpunkt noch ausst\u00e4ndig waren, beschlossen wir, in f\u00fcr Feuchtgebiete typischer Weise eine Warft zu errichten.<br \/>\nZu diesem Zweck nahmen wir Projekt T, den auch f\u00fcr Nauen-B\u00e4rhorst historisch verbrieften k\u00fcnstlich angelegten &#8222;Feuerl\u00f6schteich&#8220;, gleich mit in Angriff.<br \/>\nZun\u00e4chst m\u00fchsam per Hand, sp\u00e4ter dann mit einem \u00fcber das Wochenende ausgeliehenem Minibagger wurde der Teich angelegt und mit dem Aushub die Warft f\u00fcr die Schmiede angelegt.<br \/>\nDer Logik folgend entschieden wir uns daf\u00fcr, einen Teil des Werkstattbereichs als feuchtigkeitssicheres Werkzeug- und Materiallager abzukoffern.<br \/>\nDer schnellste und einfachste Weg einer witterungsabweisenden Raumverkleidung, ohne N\u00f6tigkeit von W\u00e4rmed\u00e4mmung, schien uns die Schindel- oder Schwartenverkleidung mit Lehmverspachtelung zu sein.<br \/>\nIn Ermangelung ausreichender Zeit und einer antiken &#8222;Zweimann-Schrots\u00e4ge&#8220; entschieden wir uns f\u00fcr maschinell hergestellte Schwartenbretter f\u00fcr die Verkleidung.<br \/>\nIm Oktober hatten wir schlie\u00dflich auch die Grundkonstruktion von 1d, &#8222;Langhaus 1&#8220;, fertiggestellt und luden daraufhin zum Richtfest.<\/p>\n<p>*Die einzelnen Positionen des Gesamtprojektes &#8222;Historisches Dorf GANNAHALL&#8220; finden Sie <em><span style=\"text-decoration: underline; color: #333333;\"><strong><a style=\"color: #333333; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/www.gannahall.de\/index.php\/gannahall\/das-projekt\/#iLightbox[355b5e9af3e2793cd7b]\/0\">hier<\/a><\/strong><\/span><\/em>.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_code]W3VuaXRlZ2FsbGVyeSBBRTE2XQ==[\/fusion_code][fusion_text]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Winterpause &amp; Impressionen 2016 &#8211; 17<\/h1>\n<p>[\/fusion_text][fusion_code]W3VuaXRlZ2FsbGVyeSBXUDE2XQ==[\/fusion_code][fusion_text]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Arbeitseins\u00e4tze &amp; Bauarbeiten 2017<\/h1>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;13139&#8243; style_type=&#8220;dropshadow&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;2&#8243; bordercolor=&#8220;&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; alt=&#8220;\u00dcberflutung&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/uberflutet-1024&#215;576.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;<\/p>\n<p>Die Saison 2017 war vor allem gepr\u00e4gt von immer wiederkehrenden sintflutartigen Regenf\u00e4llen, St\u00fcrmen und \u00dcberflutungen unseres Gel\u00e4ndes.<br \/>\nDie behinderte nicht nur die Bauarbeiten erheblich, sondern machte auch \u00fcber den kompletten Sommer und bis in den Herbst hinein die Durchf\u00fchrung von Veranstaltungen unm\u00f6glich.<br \/>\nWenngleich wir und unser Projekt schon deutlich Schlimmeres erlebt und \u00fcberstanden (!) haben, kann dieses Jahr\u00a0 ohne \u00dcbertreibung als &#8222;Krisenjahr&#8220; bezeichnet werden.<br \/>\nSo wurde nicht nur unser Experiment \u201eReetdach\u201c immer wieder durch die Wetterkapriolen unterbrochen, sondern auch die wichtigen Veranstaltungseinnahmen gingen verloren.<\/p>\n<p>Das Reetdach f\u00fcr Langhaus 1 konnte leider nicht fertig gestellt werden, denn zu den ung\u00fcnstigen Wetterverh\u00e4ltnissen gesellten sich nat\u00fcrlich auch diverse Anf\u00e4ngerfehler, wodurch der Bau immer wieder ins Stocken geriet. Ohne Dach keine Lehmw\u00e4nde und so weiter und so fort&#8230;<br \/>\nDaf\u00fcr konnten wir die, schon auf h\u00f6hergelegter Warft errichtete Schmiede weitestgehend fertig stellen.<br \/>\nWeiterhin wurde, alternativ zu den eigentlich geplanten Arbeiten auf dem Areal des historischen Dorfes, mit dem Rohbau unserer &#8222;Taverne&#8220; gegen\u00fcber des Info-Standes am zuk\u00fcnftigen Eingangsbereich des Dorfes begonnen.<br \/>\nAuch die andauernden Verhandlungen bez\u00fcglich der Aufsch\u00fcttung weiterer Hauswarften wurden im Verlauf des Jahres schlie\u00dflich positiv zu unserem Gunsten beendet und gegen Ende des Jahres bereits Erdmaterial angefahren.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich beendeten wir 2017 mit einem wunderbaren Jul- oder Winternachtsfeuer, mit welchem wir unter anderem unserem im Herbst verstorbenen Semnonenbund-Mitglied Andreas Deesten gedachten.<br \/>\nSicherlich ein Highlight und w\u00fcrdiger Abschlu\u00df dieses Jahres.<br \/>\nImpressionen unseres Julfeuers sehen sie<em><strong><a href=\"http:\/\/www.gannahall.de\/index.php\/galerie\/kleinfeste-galerie\/\"> hier<\/a><\/strong><\/em>.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_code]W3VuaXRlZ2FsbGVyeSBBRTE3XQ==[\/fusion_code][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>Arbeitseins\u00e4tze &amp; Bauarbeiten 2018<\/strong><\/h1>\n<p>Die Bausaison 2018 begann, der Witterung geschuldet, vergleichsweise sp\u00e4t. Vor allem der sp\u00e4te K\u00e4lteeinbruch und der daraufhin tief gefrorene Boden hielten den Beginn der anstehenden Erdarbeiten auf. Doch trotz der extremen K\u00e4lte Anfang M\u00e4rz stellten wir bis zum April den Rohbau unserer \u201eSch\u00e4nke\u201c fertig. Zu den AWD-Wettk\u00e4mpfen Anfang Mai konnte die Sch\u00e4nke erstmals in Betrieb genommen werden und leistet seitdem hervorragende Dienste.<\/p>\n<p>Ebenfalls im April konnte mit einem Jahr Versp\u00e4tung das beauftragte Tiefbauunternehmen nun endlich mit den dringend notwendigen Erdarbeiten beginnen. Zun\u00e4chst wurde der laut B-Plan erforderliche \u201eL\u00e4rmschutzwall\u201c errichtet und im September auch endlich mit den Warften (k\u00fcnstlich angelegte H\u00fcgel) im tiefer gelegenen Bereich begonnen, auf denen die sp\u00e4ter noch zu bauenden Langh\u00e4user und sonstigen Einrichtungen angelegt werden sollen. Dies Ma\u00dfnahme l\u00e4uft aufgrund des speziellen Untergrundes leider schleppend und dauert aktuell (Stand Oktober 2018) an, denn auch der im Kontrast zu 2017 extrem hei\u00dfe und trockene Sommer war nicht in der Lage den Boden derart auszutrocknen, dass ein Befahren des Gel\u00e4ndes mit schwerem Ger\u00e4t problemlos m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Temperaturen von durchgehend an die 40\u00b0C brachten die Arbeiten im Juli und August nahezu zum Erliegen.<\/p>\n<p>Auch die 2017 ins Stocken geratenen Arbeiten am Reetdach von Langhaus 1 wurden wieder aufgenommen und einige der \u201eAnf\u00e4ngerfehler\u201c teilweise korrigiert. Zwar ist die rechte Dachh\u00e4lfte immer noch zu stark eingedeckt, doch ist es uns gelungen bei der Fertigstellung dieser Seite die Schichtdicke allm\u00e4hlich zu reduzieren.<br \/>\nLinksseitig wurde das bereits aufgelegte erste Viertel der viel zu massiven Reeteindeckung wieder komplett r\u00fcckgebaut, die Lattungsabst\u00e4nde reduziert und Ende September unter der Regie unserer weiblichen Vereinsmitglieder mit der neuerlichen Eindeckung begonnen.<\/p>\n<p>Leider haben die \u00dcberschwemmungen von 2017 ihren Tribut auch beim eingelagerten Reet gefordert und einen Teil des Materials unbrauchbar gemacht. Somit ist eine Fertigstellung des Daches bis Ende 2018 vermutlich nicht zu erreichen, da die finanzielle Situation des Vereins in diesem Jahr einen neuerlichen R\u00fcckschlag erlitt.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Tatsache begannen die Vereinsmitglieder Ende September \/ Anfang Oktober, parallel zur Neu-Eindeckung von Langhaus 1 mit der Errichtung des zugeh\u00f6rigen Speichers, f\u00fcr dessen Bau das Material schon vorhanden war.<\/p>\n<p>Im Verlauf des Oktobers und Novembers konnten wir aus vereinsinternen Gr\u00fcnden und der Witterung wegen nur noch sporadisch Arbeitseins\u00e4tze durchf\u00fchren, jedoch gelang uns vor Wintereinbruch noch der Rohbau von Speicher 1 und der Beginn der Neueindeckung von Langhaus 1. Nach der ersten Lage der zweiten Dachh\u00e4lfte zeichnete sich ab, dass das Material nicht mehr reichen w\u00fcrde. Deshalb inspizierten wir das durch die Feuchtigkeit verdorbene Reet und versuchten zu retten, was davon noch zu retten war. Aus diesen Resten gelang es uns noch einige brauchbare Bunde zu binden, welche dann mit dem Beginn der Saison 2019 verarbeitet werden sollen.<\/p>\n<p>Darauf beschr\u00e4nkten sich dann auch unsere letzten Arbeiten des Jahres. Den Dezember verbrachten wir dann mit der Suche nach geeigneten F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten und geneigten F\u00f6rderern, um 2019 schnellstm\u00f6glich mit neuem Material starten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einen gelungenen Ausklang des Jahres stellte wieder einmal unsere Sonnenwendfeier mit dem gro\u00dfen Julfeuer dar, welche die Rauhn\u00e4chte einleitete und das alte Jahr verabschiedete.\u00a0 Trotz denkbar ung\u00fcnstiger Witterung durften wir uns \u00fcber zahlreiche Besucher und jeder Menge positiven Feedbacks freuen.<br \/>\nMit so vielen W\u00fcnschen und positiver Energie kann 2019 eigentlich nur ein maximal erfolgreiches Jahr f\u00fcr uns werden.<\/p>\n<p>\ud83d\ude09<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_code]W3VuaXRlZ2FsbGVyeSBBRTIwMThd[\/fusion_code][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Arbeitseins\u00e4tze &amp; Bauarbeiten 2019<\/h1>\n<p>G\u00e4nzlich unerwartet verabschiedete sich der Winter schon mitten im Februar, was uns die M\u00f6glichkeit bot, die Bausaison um mindestens einen Monat vorzuverlegen.<br \/>\nAlso waren unsere &#8222;Dachhasen&#8220; mit den ersten Sonnenstrahlen und Temperaturen im Plusbereich auf dem Langhaus, um die im letzten Herbst geretteten Reetbunde einzubauen.<\/p>\n<p>Parallel k\u00fcmmerte sich unsere kleine Crew vor Ort, unterst\u00fctzt von verschiedenen Ma\u00dfnahmeteilnehmern um die Fortf\u00fchrung unseres 2014, ebenfalls als Experiment begonnenen Palisadenzaunes.<br \/>\nDieser war in der unserem Projekt zugrunde liegenden Siedlung von Nauen-B\u00e4rhorst an zumindest zwei Seiten nachgewiesen und soll in dieser Art nat\u00fcrlich auch von uns rekonstruiert werden. Das 2014 versuchsweise errichtete Teilsegment hat seine f\u00fcnfj\u00e4hrige Testphase \u00fcber einige St\u00fcrme und Orkane mit Bravour be- bzw. \u00fcberstanden und soll unser bis dato noch weitgehend offenes Gel\u00e4nde zuk\u00fcnftig vor den ganzj\u00e4hrig bisweilen heftigen Winden sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;16339|medium&#8220; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;#d8d8d8&#8243; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Sonstige-2-300&#215;225.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p>Ab Anfang M\u00e4rz begannen wir mit unseren Experimenten zur Wandkonstruktion und Ausfachung. Erprobt wurde bis Ende Juni die Eignung verschiedener Systeme, wie &#8222;Stabausfachung&#8220;, &#8222;Wickelstaken&#8220; und &#8222;Flechtwerk&#8220;, sowie verschiedener Lehmmischungen an der nach Westen zeigenden Giebelwand, welche den mit Abstand heftigsten Wetterbedingungen ausgesetzt ist.<br \/>\nFazit: Von den Tr\u00e4gerkonstruktionen bew\u00e4hrte sich im Verh\u00e4ltnis Aufwand zu Haltbarkeit erstaunlicherweise das eher instabil wirkende Flechtwerk aus vertikal in Nuten eingestellten\u00a0 Haselstaken und horizontalem Weidengeflecht mit groben Maschen. Dieses erh\u00e4lt seine Stabilit\u00e4t schlie\u00dflich durch die getrocknete Lehmmischung, die ein sp\u00e4teres Verrutschen der Staken in den Nuten verhindert. Die in Ober- und Unterseite der Querriegel gestemmten oder gebeilten Nuten lassen sich auch mit in der Antike bekanntem Werkzeug deutlich schneller\u00a0 herstellen als Lagerl\u00f6cher f\u00fcr die Vertikalstaken.<br \/>\nF\u00fcr die Lehmwand griffen wir auf in der Region nat\u00fcrlich vorkommenden Lehm-Sandboden zur\u00fcck, dessen Mischung zumindest ein Abmagern \u00fcberfl\u00fcssig zu machen schien.\u00a0 Im Zusammenhang mit der richtigen Menge Stroh und Wasser erhielten wir auf Anhieb eine gut verarbeitbare Mischung, die nach Aush\u00e4rtung auch ein solides St\u00fcck Wand ergab. Unter Extrembedingungen jedoch, die wir ja explizit zu erproben w\u00fcnschten, war diese Lahmwand nicht widerstandsf\u00e4hig genug. W\u00e4hrend die Rissbildung in der Fl\u00e4che w\u00e4hrend des Trocknungsvorganges mithilfe l\u00e4ngerer Strohfasern deutlich minimiert werden konnte, waren die Lehmf\u00e4cher schon bei &#8222;normalem&#8220; Platzregen schadensanf\u00e4llig, nach andauerndem Regen mit m\u00e4\u00dfigem bis starkem Westwind jedoch, waren die Oberfl\u00e4chen zu stark angegriffen.<br \/>\nEine Erdlieferung aus einem anderen Teil des Nauener Stadtgebietes brachte diesbez\u00fcglich Abhilfe. In der angefahrenen Erde fanden sich \u00fcberall faust- bis fu\u00dfballgro\u00dfe Brocken eines bl\u00e4ulichen Tonmergels (?), welcher auch heftige Regenf\u00e4lle weitgehend unbeschadet zu \u00fcberstehen schien. Nach einer mehrt\u00e4gigen Versuchsreihe fanden wir ein nahezu ideales Mischungsverh\u00e4ltnis aus einem Viertel vorgesumpfter (mind. 24h) &#8222;Mergelschlemme&#8220;, zwei Vierteln nat\u00fcrlichem Lehm-Sand-Gemisch und etwas weniger als einem Viertel Stroh mit einer Halml\u00e4nge von 5 &#8211; 15 cm.<br \/>\nNach vollst\u00e4ndiger Durchtrocknung und Aush\u00e4rtung der Mischung ist die Wand so gut wie resistent gegen normale Regenf\u00e4lle. Dieser Effekt kann verst\u00e4rkt werden, wenn die Tonmergelschlemme sp\u00e4ter nochmals pur auf die vorgen\u00e4sste Wand aufgetragen wird. Auch bei seitw\u00e4rts auftreffendem Starkregen findet nun kaum noch Auswaschung statt.<\/p>\n<p>Deutlich schleppender gestalteten sich bisher die Fortschritte unseres Experimentes zur Reetdacheindeckung, die aufgrund unserer finanziellen Situation bis Juni &#8222;auf Eis gelegt&#8220; werden musste. Nachdem die Stadt Nauen mit einer F\u00f6rderung im Juni die Finanzierung neuen Materials m\u00f6glich machte, nahmen wir auch diese Arbeiten wieder auf. Es zeigte sich, dass schon bei der Anlage der Unterkonstruktion kleinere Fehler gemacht wurden, welche nun gravierenden Einflu\u00df auf die Verlegung des Schilfes haben. Zu weite Lattenabst\u00e4nde lassen kaum Vermittlung zu, was entweder eine viel zu starke Reetschicht oder aber ein undichtes Dach zur Folge haben. Folglich musste wiederholt r\u00fcckgebaut und an der Unterkonstruktion entsprechend nachgebessert werden. Aktuell befinden wir uns aber diesbez\u00fcglich auf einem guten Weg und haben mittlerweile auch die Verarbeitungstechniken weiter optimiert, so da\u00df eine Fertigstellung vor Wintereinbruch absolut realistisch ist.<\/p>\n<p>Ansonsten haben wir die erste H\u00e4lfte des Jahres mit verschiedenen Kleinprojekten, wie der Anlage eines Kr\u00e4utergartens, sowie einer Reihe von Veranstaltungen verbracht, die uns finanziell bis dato nicht nur \u00fcber Wasser gehalten haben, sondern ma\u00dfgeblich dazu beitrugen, einen zum Jahresbeginn noch knapp f\u00fcnfstelligen Schuldenberg abzutragen.<br \/>\nDaf\u00fcr m\u00f6chte ich an dieser Stelle allen engagierten Vereinsmitgliedern, allen freiwilligen Helfern, sowie der Stadt Nauen meinen Dank aussprechen! (Stand 15.07.2019)<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;16334|medium&#8220; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;#cccccc&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/72942857_2498632666873075_6410463436328665088_n-300&#215;238.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p>Mittlerweile haben wir Anfang November und blicken auf die mit Abstand erfolgreichste Saison seit Beginn unseres Projektes zur\u00fcck.<br \/>\nIn diesem Jahr war, verglichen mit dem &#8222;Sintflutjahr&#8220; 2017 und dem Hitzesommer 2018, nicht nur das Wetter &#8222;auf unserer Seite&#8220;, sondern auch einiges an gl\u00fccklicher F\u00fcgung, was sich deutlich positiv auf die allgemeine Motivation auswirkte und schlie\u00dflich in Erfolg und gutem Gelingen gipfelte.<\/p>\n<p>Im September erhielten wir Besuch vom B\u00fcrgermeister der Stadt Nauen und dem Landrat des Havellandes, die sich als F\u00f6rderer des Projektes \u00fcber die Fortschritte informieren wollten. Beide zeigten sich \u00fcberaus interessiert, auch an diversen Details des Projektes, sowie den Informationen zur weiteren Vereinsarbeit und waren abschlie\u00dfend h\u00f6chst erfreut \u00fcber die positiven Entwicklungen. Leider reichte die knapp bemessene Besuchszeit, trotz viertelst\u00fcndiger \u00dcberziehung, nicht aus um \u00fcber alles zu reden, was unser Projekt und dessen zuk\u00fcnftige Planungen angeht. Abschlie\u00dfend wurde uns von beiden Seiten Wohlwollen versichert, sowie ein Ausbau der Zusammenarbeit und Unterst\u00fctzung in Aussicht gestellt.<\/p>\n<p>Wie bereits angemerkt, wurden die Bauarbeiten 2019 nur seltenst von Wetterkapriolen unterbrochen, lediglich die Vorbereitungen und Durchf\u00fchrung unserer zahlreichen Veranstaltungen vermochten kurzzeitig unseren Elan zu bremsen. Jede dieser Veranstaltungen f\u00fcr sich genommen \u00fcbertraf unsere Erwartungen in jeder Hinsicht und bescherte uns im Nachgang ein gesteigertes \u00f6ffentliches Interesse an unserem Projekt.<br \/>\nDaraufhin hat sich unter anderem die Nachfrage nach Darstellungsbuchung, Mietung des Gel\u00e4ndes, Teilnahme an diversen Kursen oder Projekttagen, aber auch die Angebote tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung derart vervielfacht, dass beispielsweise die Buchungen zu externen Veranstaltungen, wie etwa historische Feste zu Stadt- oder Gemeindejubil\u00e4en, mit den vorhandenen aktiven Mitgliedern perspektivisch \u00fcberhaupt nicht mehr zu bew\u00e4ltigen w\u00e4ren. Aber auch dieses &#8222;Problem&#8220; wird sich mit zunehmender \u00d6ffentlichkeitswirkung zuk\u00fcntig hoffentlich l\u00f6sen lassen.<\/p>\n<p>Als gr\u00f6\u00dften Erfolg vermelden k\u00f6nnen wir allerdings die weitgehende Fertigstellung der Au\u00dfenh\u00fclle von Langhaus 1.<br \/>\nNicht nur das Dach ist nach all den R\u00fcckschl\u00e4gen, Fehlern und neuen Anl\u00e4ufen nun endlich vollst\u00e4ndig eingedeckt und dicht, lediglich der ideale Firstabschlu\u00df mu\u00df unter mehreren infrage kommenden Varianten ausgew\u00e4hlt und umgesetzt werden, auch die Wandausfachung ist bis dato zu 95% grob abgeschlossen. Lediglich drei Wandsegmente und ein Viertel des R\u00fcckw\u00e4rtigen Giebels harren noch der Auff\u00fcllung, wir sind allerdings zuversichtlich, dass wir sp\u00e4testens zum Sonnenwendfeuer ein rundum geschlossenes Geb\u00e4ude pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen.<br \/>\nDamit ist es uns m\u00f6glich, unabh\u00e4ngig von der Witterung auch w\u00e4hrend der Wintermonate mit einigen unserer Experimente, zum Beispiel die Feinarbeiten und das Finish der Innenw\u00e4nde oder auch die &#8222;Herd- und Rauchabzugsproblematik&#8220; betreffend, fortzufahren.<br \/>\nWir haben bereits damit begonnen, die aus diesen Experimenten resultierenden wertvollen Erkenntnisse entsprechend zu dokumentieren und werden diese zuk\u00fcnftig hier auf unserer Seite pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>M\u00f6glich gemacht hat diese Entwicklung \u00fcbrigens vor allem eine zunehmende Spezialisierung einiger Vereinsmitglieder und regelrechter kleiner Arbeitsgruppen auf verschiedene T\u00e4tigkeiten, wie die Dacheindeckung, die Arbeiten an der Wandkonstruktion oder auch den Gartenbau, bei dem es in diesem Jahr ebenfalls erste Fortschritte zu vermelden gab.<br \/>\nMittlerweile verf\u00fcgen wir \u00fcber drei separate Anlagen zum Anbau von Kr\u00e4utern, Gem\u00fcse und anderen Nutzpflanzen, deren letzte ein vor wenigen Tagen fertiggestelltes gro\u00dfes Permakultur-H\u00fcgelbeet darstellt.<br \/>\nTatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung hierbei erhielten wir durch engagierte und fachlich versierte Neuzug\u00e4nge. Vor allem ihnen ist auch die Durchf\u00fchrung unserer, in diesem Jahr erstmals offiziell auf unserem weitl\u00e4ufigen Gel\u00e4nde stattgefundenen Kr\u00e4uterf\u00fchrungen mit anschlie\u00dfender Verarbeitung und gem\u00fctlicher Tafel im Kreis der Teilnehmer zu verdanken.<\/p>\n<p>Kurzum, wir freuen uns \u00fcber die positiven Entwicklungen und blicken hoffnungsvoll in die Zukunft.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;16354|medium&#8220; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;#c6c6c6&#8243; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/November-Impressionen19-1-300&#215;200.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nachtrag vom 31.12.2019:<br \/>\nIm Verlauf des Dezembers gelang es uns wirklich noch, alle W\u00e4nde von Langhaus 1 zumindest mit der ersten Lage Lehmputz zu versehen. In einigen Sp\u00e4t- und Nachteins\u00e4tzen lernte ich einiges \u00fcber unser Langhaus und eine F\u00fclle von Erkenntnissen stellten sich ein. Beispielsweise die Tatsache, dass die ohne Lehmbodenbefund, daf\u00fcr mit Lehm unter der vermeintlichen Feuerstelle, de sich bei vielen dokumentierten Langh\u00e4usern von Nauen B\u00e4rhorst in unmittelbarer N\u00e4he zu einem tragenden Bauteil(Holzstempel), kann nichts anderes bedeuten, als dass die Langh\u00e4user \u00fcber Lehm\u00f6fen oder zumindest Herde verf\u00fcgt haben m\u00fcssen, denn anders erg\u00e4be die Lehmschicht am Herdfeuer ja keinen Sinn. Die aufgefundenen Steine dienten nicht zur Umgrenzung eines offenen Feuers, welches sich in mehreren Testl\u00e4ufen auch als nicht effektiv erwies, sondern waren offenbar als W\u00e4rmespeicher in der Kochstelle verbaut. Die N\u00e4he zu einem massiven Stempel des Mittelschiffs l\u00e4sst auf einen Zusammenhang zwischen Stempel und Herdstelle schlie\u00dfen, denn eine Feuerstelle hat ja in der Regel nichts in der N\u00e4he von h\u00f6lzernen Bauteilen zu suchen. Folglich ist davon auszugehen, dass freih\u00e4ngende Funkenf\u00e4nge und\/oder Rauchabz\u00fcge im Stil einer Esse, aber als Leichtbau, evtl. Rohhaut auf Rahmenkonstruktion, dort montiert waren.<br \/>\nIch baute zun\u00e4chst den Kern einer kleineren Kochstelle und installierte als Funkenbrecher ein Blech in 0,5 m H\u00f6he \u00fcber der vorl\u00e4ufigen Oberkante des Herdes.<br \/>\nNach mehreren vorsichtigen Trocknungsfeuern konnte ich den &#8222;Proto-Herd&#8220; richtig in Betrieb nehmen, kochte sogar daran. Vor allem aber konnte ich feststellen, dass der Unterschied zwischen einer offenen Feuerstelle und einem massiven Lehmherd immens ist, wenn es um eine m\u00f6glichst effektive W\u00e4rmenutzung geht. Die eingebauten Feldsteine speichern selbst schon bei dieser geringen Gr\u00f6\u00dfe des Herdes ganz ordentlich.<br \/>\n\u00dcber weitere \u00dcberlegungen in diesem Zusammenhang und die daraus resultierenden Experimente werde ich Euch im n\u00e4chsten Jahr nat\u00fcrlich auf dem laufenden halten.<br \/>\nJedenfalls war unser Langhaus zur Wintersonnenwende zumindest provisorisch &#8222;bezugsfertig&#8220;. Wir schlugen erstmals unser Basislager w\u00e4hrend einer Veranstaltung in diesen selbsterstellten W\u00e4nden unter dem selbstgedeckten Dach auf und feierten intern auch sogleich die erste Rauhnacht darin.<br \/>\nIch stelle abschlie\u00dfend fest, wir haben viel geschafft \u2026 dieses Jahr hat sich echt gelohnt, man darf es wohl getrost als das bisher erfolgreichste Jahr \u00fcberhaupt bezeichnen und ich bin sehr, sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber! \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;16418|medium&#8220; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;#a5a5a5&#8243; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG-20191223-WA00162-189&#215;300.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_code]W3VuaXRlZ2FsbGVyeSBBRTE5XQ==[\/fusion_code][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">&#8230;<br \/>\nArbeitseins\u00e4tze &amp; Bauarbeiten 2020<\/h1>\n<p>2020 ist ein merkw\u00fcrdiges Jahr, sagte k\u00fcrzlich Jemand zu mir und dem kann ich mich nur anschlie\u00dfen. \u201eMerkw\u00fcrdig\u201c ist es auf verschiedene Weise, vor allem jedoch im Wortsinn \u201edes Merkens w\u00fcrdig\u201c.<br \/>\nSo fr\u00f6hlich das letzte Jahr endete, so traurig begann das neue&#8230;bis es zu einer unerwarteten emotionalen Wendung kam.<\/p>\n<p>Noch zur Wintersonnenwende und an den folgenden Feiertagen hatten wir in Gannahall unter anderem unsere langj\u00e4hrigen Freunde Runa und Berengar von Werder zu Besuch.<br \/>\nKaum einer von uns wusste, dass Runa, schwer an Krebs erkrankt, nur noch wenige Tage zu leben haben sollte. Sie selbst lie\u00df sich jedenfalls nichts anmerken und feierte so ausgelassen und intensiv, wie man es von ihr kannte. Bis sp\u00e4t in die Nacht sa\u00df sie mit uns am Feuer oder im gerade fertig gestellten Langhaus und speiste, trank, trommelte und schwatzte als g\u00e4be es die Krankheit \u00fcberhaupt nicht.<br \/>\nZum Abschied nahm sie noch den Sch\u00e4del unseres Jul-Ebers mit sich, um diesen zu reinigen, damit wir ihn als Erinnerung an diese sch\u00f6ne Zeit bei uns aufbewahren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Kurz nachdem sie uns verlie\u00df verschlechterte sich ihr Zustand und einige Tage sp\u00e4ter verstarb Runa dann.<br \/>\nNat\u00fcrlich war die allgemeine Best\u00fcrzung gro\u00df, doch f\u00fchlten wir uns geehrt, als ihr Lebensgef\u00e4hrte Berengar uns davon in Kenntnis setzte, dass ihrem letzten Wunsch entsprechend die Begr\u00e4bniszeremonie von uns Semnonen durchgef\u00fchrt und die Totenfeier in Gannahall stattfinden sollte. Diesem Wunsch kamen wir gerne nach und sowohl die Beerdigung unter den B\u00e4umen eines Friedwaldes, als auch die nachfolgende Totenfeier wurden durchgef\u00fchrt wie sie es gew\u00fcnscht hatte.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;16545|600&#8243; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/85192401_1861949227269577_5876632111338749952_n-600&#215;389.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>Sicher stellt sich dem Leser sp\u00e4testens jetzt die Frage, warum ich diese traurige Geschichte an dieser Stelle erz\u00e4hle, denn dies ist die Chronologie der Arbeiten in Gannahall.<br \/>\nSie geh\u00f6rt deshalb hierher, weil alle in diesem Jahr stattgefundenen Bauarbeiten untrennbar mit Runa und Berengar verbunden sind, denn im Verlauf der Totenfeier setzte Berengar die Versammelten davon in Kenntnis, dass ein weiterer Wunsch Runas der Unterst\u00fctzung unseres Projektes galt und er angesichts unserer finanziellen Situation die n\u00e4chstwichtigen Bauma\u00dfnahmen zu finanzieren w\u00fcnsche.<\/p>\n<p>So begannen Anfang M\u00e4rz, nur drei Monate vor Fristablauf des Bauantrages, endlich die Baggerarbeiten an unserem See, der zum einen den feinen wei\u00dfen Sand f\u00fcr verschiedene folgende Bauma\u00dfnahmen, wie Parkplatz, zus\u00e4tzliche Warften usw., spenden, andererseits das Schichtenwasser des tief gelegenen Gel\u00e4ndes aufnehmen sollte. Au\u00dferdem soll dieser See, den wir im Andenken an unsere verstorbene Unterst\u00fctzerin \u201eRuna-See\u201c genannt haben, auch der Rahmen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Bootsbauexperimente und \u00e4hnliches sein\u2026und wie sich bald zeigen sollte, ist er zudem eine willkommene Abk\u00fchlungsm\u00f6glichkeit an den nun wieder w\u00e4rmer werdenden Arbeitstagen im Dorf.<br \/>\nBerengar \u00fcbernahm gut zwei Drittel der Finanzierung von Bagger und Radlader, die f\u00fcr die \u00fcber zweiw\u00f6chigen Tiefbau- und Planierarbeiten ben\u00f6tigt wurden.<br \/>\nLeider machte die Corona-Pandemie oder vielmehr die damit verbundenen Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens, diesem Bauprojekt kurz vor Fertigstellung ein j\u00e4hes Ende. So blieben der See in Ausma\u00df und Tiefe bisher unvollendet, sowie das Planum der zuk\u00fcnftigen Parkfl\u00e4che.<br \/>\nBeides wird sp\u00e4testens im Herbst, nach dem hoffentlich stattfindenden Herbstfest\/Sippentreffen + Alls Wari Dags-Kriegerwettstreit, fertiggestellt werden.<\/p>\n<p>Ebenfalls vorerst eingestellt werden mussten die Arbeiten an unserem zweiten Hausprojekt, welches von &#8218;Eburaz Morastadir&#8216; und &#8218;Bjornheimr&#8216;, zwei befreundeten Reenactor-Gruppen aus Berlin \u00fcbernommen wurde.<br \/>\nDabei handelt es sich um ein \u201ekleines\u201c Wohnhaus mit den Grundma\u00dfen 10 x 5 m, wie es verschiedentlich in Berlin\/Brandenburg (Kablow, Nauen, usw.) arch\u00e4ologisch festgestellt wurde.<br \/>\nAuch hier wird erst nach der Lockerung der Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen effektiv weitergearbeitet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Erfolgreich abgeschlossen werden konnte das \u201eOffene Feuerstelle vs. Kochherd \u2013 Experiment\u201c von Rico Kr\u00fcger, mit welchem er die absolute Notwendigkeit einer w\u00e4rmespeichernden Feuerstelle, sprich eines massiven Lehmofens f\u00fcr das \u00dcberleben der historischen Langhausbewohner w\u00e4hrend der kalten Jahreszeit zu beweisen suchte.<br \/>\nDa alle Versuche, mittels einer offenen Feuerstelle auch nur zeitweise ertr\u00e4gliche Temperaturen im Wohn- und K\u00fcchenbereich zu erzeugen, die Ineffektivit\u00e4t einer solchen Feuerstelle erwiesen hatten, kam er zu dem Schluss, dass es sich bei den so gut wie immer unter der Feuerstelle befindlichen Lehmestrich nur um den Sockelbereich eines Lehmofens\/Herdes gehandelt haben kann und die nicht selten noch vorhandenen und teilweise durch Hitzeeinwirkung gesprungenen Granitsteine als zus\u00e4tzlicher W\u00e4rmespeicher in diesen Lehmherden verbaut waren (n\u00e4here Informationen zum Lehmofenexperiment findet Ihr HIER). Der Unterschied war gravierend. In der N\u00e4he der Herdstelle lie\u00df es sich aushalten und sogar Schlafen war dort m\u00f6glich, ohne permanent Feuerholz nachlegen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;16547|600&#8243; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_20200318_111713-600&#215;787.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>Im Verlauf der wintern\u00e4chtlichen Feuerexperimente best\u00e4tigten sich noch gleich drei weitere mutma\u00dfliche Irrt\u00fcmer in der Rekonstruktion bau\u00e4hnlicher historischer H\u00e4user, die schon beim Bau unseres Langhauses auffielen.<br \/>\n1. Die \u201eWindaugen-Theorie\u201c, nach welcher der entstehende Rauch vom Herdfeuer durch die an den Giebelseiten, direkt unter der Firstpfette befindlichen dreieckigen \u201eWindaugen\u201c abgeleitet werden soll, konnte nicht best\u00e4tigt werden. Auch bei denkbar g\u00fcnstigster Ausrichtung des Hauses mit den Giebeln im Westen und Osten, zieht der Rauch nicht zufriedenstellend ab. Es muss also separate Rauchabz\u00fcge gegeben haben, vermutlich aus einem Esse\u00e4hnlichen trichterf\u00f6rmigen Rauchfang mit \u201eSchornstein\u201c bestehend, wof\u00fcr auch verschiedentlich nachgewiesene Pfostenl\u00f6cher in unmittelbarer N\u00e4he der Feuerstelle spr\u00e4chen.<br \/>\n2. Auch ein Fu\u00dfboden aus gestampftem Lehm gibt im Winter deutlich K\u00e4lte in den Raum ab, was zu dem Schluss f\u00fchrt, dass der Fu\u00dfboden zumindest im Wohnbereich aus einer Holzdielung oder \u00e4hnlichem bestanden haben muss, die beispielsweise auf Lagerh\u00f6lzern oder direkt auf den Lehmestrich verlegt waren. Dadurch entst\u00fcnde zudem eine \u201eD\u00e4mmschicht\u201c aus Luft zwischen Lehmboden und Dielung.<br \/>\n3. Selbiges gilt f\u00fcr die klassische \u201eSchwachstelle\u201c die bei so gut wie allen Rekonstruktionen dieses Haustyps zu beobachten ist, der durch die Sparren entstehende Spalt zwischen Dachhaut und Fu\u00dfpfette, bzw. Wand. Die naheliegendste L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem ist eine Beplankung oder Verschalung der Dachschr\u00e4ge von innen mit Holzbrettern, wie es auch heute noch \u00fcblich ist. Somit w\u00e4re nicht nur der Spalt verschlossen, sondern ebenfalls eine Luftd\u00e4mmung zwischen Dachhaut und Verschalung erreicht und zudem auch ein Reetdach von innen deutlich besser feuergesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Relativ unber\u00fchrt von den Corona-Einschr\u00e4nkungen blieben die Aktivit\u00e4ten der \u201eGr\u00fcnzeug-Gruppe\u201c, die sich mit historischen Nutzpflanzen, Permakultur und dergleichen besch\u00e4ftigen.<br \/>\nDiese arbeiteten in Kleinstgruppen, meist zu zweit und legten zus\u00e4tzlich zu dem im letzten Jahr angelegten Garten weitere Anbaufl\u00e4chen, G\u00e4rten und H\u00fcgelbeete an. Ausges\u00e4t und angebaut wurden allerlei Heil- und W\u00fcrzkr\u00e4uter, F\u00e4rbepflanzen usw.<br \/>\nAuch verschiedene B\u00e4ume wurden in diesem Fr\u00fchjahr wieder auf dem gesamten Gel\u00e4nde gepflanzt.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;16548|400&#8243; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/86738698_1861953817269118_701483436359024640_n-400&#215;614.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>Wieder war es Berengar von Werder, der verschiedene notwendige Anschaffungen finanzierte und neben Schippen, einer \u201efrauentauglichen\u201c zweir\u00e4drigen Schubkarre und einer neuen Kettens\u00e4ge auch eine Garnitur C-Schl\u00e4uche von insgesamt 50 m L\u00e4nge organisierte und unsere alte Benzinmotorpumpe reparierte, womit das Wasser zum Gie\u00dfen der Pflanzen und zum Sprengen der neu angelegten Rasenfl\u00e4chen aus dem Feuerl\u00f6schteich und nun auch aus dem neuen Runa-See gepumpt wird.<br \/>\nAngesichts unseres durch Corona ausgel\u00f6sten finanziellen Notstandes kann die unerwartete Unterst\u00fctzung durch Berengar nicht hoch genug gesch\u00e4tzt werden. Durch den eingestellten Betrieb und die ausgefallenen Veranstaltungen w\u00e4ren wir sonst weitestgehend handlungsunf\u00e4hig gewesen.<br \/>\nAnsonsten w\u00e4re noch zu erw\u00e4hnen, dass sich zum jetzigen Zeitpunkt, also Mitte Mai 2020 auch das Back- und T\u00f6pferhaus, ein mit einem Back- und Tonbrennofen ausgestatteter \u00fcberdachter Arbeitsbereich kurz vor dem Beginn der Bauarbeiten befindet. Das entsprechende Planum ist erstellt und das vom Vater eines unserer Vereinsmitglieder gespendete Baumaterial wird momentan vorbereitet.<br \/>\nErwartungsvoll blicken wir nun der zweiten H\u00e4lfte des Jahres entgegen.<br \/>\nF\u00fcr einen Gro\u00dfteil des Bildmaterials danken wir \u00fcbrigens unserer Gesine, die stets mit ihrer Kamera vor Ort ist um jeden Fortschritt zu dokumentieren.<br \/>\n(Stand Anfang Juni 2020)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;17232|600&#8243; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG-20200815-WA0006-600&#215;450.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>Der Sommer entwickelte sich in seiner zweiten H\u00e4lfte dann zun\u00e4chst vielversprechend. Die Ma\u00dfnahmen wurden st\u00fcckweise gelockert und schlie\u00dflich waren neben den Arbeitseins\u00e4tzen dann f\u00fcr kurze Zeit sogar Veranstaltungen m\u00f6glich. Nat\u00fcrlich unter Auflagen, zu denen ein ausgefeiltes Hygienekonzept geh\u00f6rte.<br \/>\nDas in den August verlegte Kinderfest machte unter anderem das Mieten eines mobilen S\u00e4gegatters m\u00f6glich, mit dem wir das gespendete Holz aus dem Nauener Stadtforst und von privaten Spendern endlich zu nutzbarem Baumaterial verarbeiten konnten. Die zweite Veranstaltung Anfang Oktober, der mit dem &#8218;Herbstfest\/Sippentreffen&#8216; zusammengelegte &#8218;Alls Wari Dags-Kriegerwettstreit&#8216; machte dann eine weitere S\u00e4geaktion m\u00f6glich, womit wir insgesamt mehr als die H\u00e4lfte des gespendeten Bauholzes zu Balken, Bohlen und Brettern verarbeiten konnten, sowie einige andere Anschaffungen und Reparaturen finanziert werden konnten.<\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck in den Sommer.<\/p>\n<p>In kleinen Gruppen, den Corona-Verordnungen entsprechend, arbeiteten wir zeitgleich an verschiedenen Projekten.<br \/>\nAn fast jedem Wochenende trafen sich Veretreter der Berliner &#8218;Bjornheimr&#8216; und &#8218;Eburaz Morastadir&#8216; um am &#8218;Hausprojekt 2&#8216; zu arbeiten. Haupts\u00e4chlich in reiner Handarbeit und mit traditionellen Handwerkzeugen begradigten und befestigten sie einerseits das erh\u00f6hte Fundament ihres Hauses mit einer im trockenen Zustand beton\u00e4hnlichen Tonmergel-Sandmischung und stellten zudem die Au\u00dfenw\u00e4nde des Geb\u00e4udes, sowie die hintere Doppelpfostenreihe des gemischtschiffigen Langhauses fertig, bis eine neuerliche Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen im Herbst die Arbeitseins\u00e4tze in gr\u00f6\u00dferen Gruppen wieder unm\u00f6glich machte.<\/p>\n<p>Im selben Zeitraum errichteten die Mitglieder des Semnonenbund e.V. zusammen mit freiwilligen Helfern zun\u00e4chst das Grundger\u00fcst eines anderen Hausprojektes, des von uns &#8218;Back- und T\u00f6pferhaus&#8216; genannten offenen Pfostenhauses, welches vor allem als Arbeitsplatz f\u00fcr p\u00e4dagogische Ma\u00dfnahmen mit Schulklassen u.\u00e4. Geplant ist und an dessen Ostgiebel, im \u201eWetterschatten\u201c sp\u00e4ter zwei gro\u00dfe Lehm\u00f6fen errichtet werden sollen, von denen einer als Backofen und der zweite, ein sogenannter \u201eStufenofen\u201c zum Brennen von Tonwaren dienen soll. Hier soll die Theorie umgesetzt werden, dass es sich bei einigen \u201eLanghausbefunden\u201c im Kontext germanischer Siedlungen, bei denen allerdings eine typische Raumaufteilung, bzw. gar eine Feuerstelle fehlen, nicht um Wohn- oder Stallh\u00e4user handelte, sondern vielmehr um einen \u00fcberdachten Arbeitsbereich, der ein gemeinschaftliches Arbeiten der Dorfgemeinschaft auch bei ung\u00fcnstiger Witterung m\u00f6glich machte.<br \/>\nBei diesem Projekt wird in Folge lediglich der Westgiebel \u00fcber eine Wand verf\u00fcgen, sowie die nach Norden zeigende Dachseite im Vergleich zum vorderen Bereich deutlich weiter \u201eheruntergezogen\u201c sein, um bestm\u00f6glichen Schutz vor Witterungseinfl\u00fcssen gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;17108|600&#8243; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Backhaus9-600&#215;378.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>Auch hier gingen die Arbeiten zun\u00e4chst z\u00fcgig voran. Allerdings musste aufgrund von Geldmangel, welcher die Anschaffung von Reet in n\u00e4chster Zeit ausschlo\u00df, zugunsten einer Schindeldachdeckung die Dachkonstruktion teilweise wieder r\u00fcckgebaut und entsprechend angepasst werden.<br \/>\nAllerding geht diese \u00c4nderung absolut konform mit unserem Anliegen, verschiedene Arten von Dachhaut, deren Verwendung auch zu Beginn der Zeitrechnung schon technisch m\u00f6glich war, auf ihre Tauglichkeit zu pr\u00fcfen. Innerhalb eines solchen Projektes, wie dem offenenen Arbeitshaus<br \/>\nAuch hier wurden die Arbeiten mit dem November-Lockdown zun\u00e4chst eingestellt werden.<\/p>\n<p>Ebenfalls ge\u00e4ndert wurde, aus selbem Grund wie oben, nachtr\u00e4glich die Dachkonstruktion von &#8218;Speicher 1&#8216;. Hier entschieden wir uns f\u00fcr eine der offensichtlich einfachsten und kosteng\u00fcnstigsten Varianten der Holzdachdeckung, n\u00e4mlich eine &#8218;\u00fcberlappende&#8216; bzw. &#8218;Lamellenschalung&#8216;, bei der das jeweils obere Schalbrett das darunterliegende um \u00bc \u00fcberlappt.<\/p>\n<p>Weiter zu erw\u00e4hnen w\u00e4re das Hausexperiment einer befreundeten Privatperson, der auf einer der Experimentalfl\u00e4chen versucht, ein bewohnbares Haus vom Typ &#8218;zweischiffiges Wohnhaus&#8216; mit \u201em\u00f6glichst wenig technischem Aufwand\u201c zu errichten. Das bedeutet, dass auf die den havell\u00e4ndischen Germanen zu Beginn der Zeitrechnung zweifellos bekannten Fertigungstechniken weitestgehend verzichtet wird und statt behauener oder ges\u00e4gter Bauteile lediglich per Hand auf L\u00e4nge gebrachtes Naturholz verarbeitet wird. Hier zeigten sich allerdings trotz verschiedenster L\u00f6sungsans\u00e4tze, wie beispielsweise \u201emassiverer Bauweise\u201c, dass sich in vielen Bereichen auf die traditionellen Holzverbindungen der Zimmerei nicht verzichten l\u00e4sst.<br \/>\nAktuell wird hier auf einer Fl\u00e4che von 6 x 5m gebaut, insgesamt soll das Geb\u00e4ude sp\u00e4ter erweitert werden und dann eine L\u00e4nge von knapp 10 m besitzen.<\/p>\n<p>Fertiggestellt wurden im Sommer und Herbst weiterhin der Westgiebel von Langhaus 1, sowie dessen Wohnbereich.<br \/>\nDie Auswirkungen der Witterungseinfl\u00fcsse auf den Westgiebel (wetterseitig) zeigten sich schon ein Jahr nach Fertigstellung, durch massive Auswaschungen der Lehmw\u00e4nde. Diese wurden, den Erfahrungen aus unseren Lehmbauexperimenten folgend, mit einer neuen Lehmmischung \u00fcberputzt. Diese wurde durch den Zusatz von Tonmergel deutlich wasserabweisender und zudem durch beigemischten Kalk tragf\u00e4hig f\u00fcr einen Farbgrund mit gebranntem Kalk.<br \/>\nDies hatte sich beim finalen Lehmputz der Innenw\u00e4nde schon als zutr\u00e4glich erwiesen, da es das nachtr\u00e4gliche Abbl\u00e4ttern des Wei\u00dfkalkes von den W\u00e4nden zu verhindern schien.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;17171|600&#8243; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20201027_020059_exported_0_1603760866312-600&#215;338.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>Der \u201eWohnkomfort\u201c von Langhaus 1 hat sich durch das Wei\u00dfen der Innenw\u00e4nde deutlich verbessert. Auch das durch die lediglich mit Rohhaut \u201everglasten\u201c Fenster nur befriedigend bis ausreichend in den Raum einfallende Licht wird von den wei\u00dfen W\u00e4nden optimal reflektiert, wodurch zumindest w\u00e4hrend der \u201ehellen Jahreszeit\u201c tags\u00fcber auf zus\u00e4tzliche Lichtquellen im Haus verzichtet werden kann.<br \/>\nHier lagen arch\u00e4ologische Befunde zugrunde, die auf von Wandverputz stammenden Lehmresten ebensolche R\u00fcckst\u00e4nde von gebranntem Kalk zeigten.<\/p>\n<p>Auch die Fertigstellung des Reetdaches dieses Hauses konnte nach verschiedenen Versuchen im Herbst endlich zufriedenstellend abgeschlossen werden. Die Reetdacheindeckung wurde schlie\u00dflich \u201e\u00fcberlappend auf Sto\u00df verlegt\u201c, mit dem \u00dcberstand auf der n\u00f6rdlichen Dachh\u00e4lfte. Dies scheint bis dato hervorragend zu funktionieren und macht eine zus\u00e4tzliche Firstabdeckung zumindest vorerst unn\u00f6tig. Manchmal sind die eifachsten L\u00f6sungen eben auch wirklich die zweckdienlichsten.<\/p>\n<p>Ebenfalls erfolgreich waren die Bem\u00fchungen unserer \u201eGr\u00fcnzeug-Gruppe\u201c die sich an historisch belegten Kr\u00e4utern, Gem\u00fcsen und sonstigen Pflanzen, nach dem Prinzip der &#8218;Permakultur&#8216; versuchten. Vom Sommer bis zum Winterbeginn wurde geerntet und nat\u00fcrlich umgehend verwertet.<br \/>\nIm n\u00e4chsten Jahr soll der Fokus auf die Anlage fr\u00f6\u00dferer Nutzpflanzenkulturen, wie Flachs und Hanf erweitert werden.<\/p>\n<p>Als erste \u201eGannahall-Haustiere\u201c k\u00f6nnen wir die Anschaffung eines ersten Bienenvolkes vermelden, welches von Dirk, einem unserer freiwilligen Helfer, zu Beginn des Sommers angeschafft wurde und von ihm auch vollumf\u00e4nglich gepflegt wird. Auch f\u00fcr unsere havell\u00e4ndischen Vorfahren ist die gezielte Haltung von Bienen belegt und auch wenn unser Bienenvolk noch in einem modernen Bienenstock lebt, so findet es auf unserem ganzj\u00e4hrig bl\u00fchenden Gel\u00e4nde zumindest ein Bienen-Paradies vor, wie es dieser Tage selten geworden ist.<\/p>\n<p>Weiterhin wurden im Verlauf des Jahres wieder unz\u00e4hlige B\u00e4ume und B\u00e4umchen gepflanzt, die entweder von uns selbst aus Nuss oder Samen gezogen wurden oder aber von verschiedenen Spendern in unsere Obhut \u00fcbergeben wurden.<br \/>\nIn diesem Kontext muss definitiv eine besondere \u201eBaumrettungs-Aktion\u201c Erw\u00e4hnung finden.<\/p>\n<p>Seit mehreren Jahrzehnten ist die Ulme, vielen auch als R\u00fcster bekannt, in unserer Region vom Aussterben bedroht. Verantwortlich hierf\u00fcr ist der aus Ostasien eingeschleppte Ulmensplintk\u00e4fer, welcher einen Pilz \u00fcbertr\u00e4gt, der im Splintholz des lebenden Baumes die Wasserleitbahnen \u201everstopft\u201c, was den Baum absterben l\u00e4sst. Im Flachland hat dies einen \u201eTotalausfall\u201c zur Folge, was bedeutet, dass mittlerweile nahezu alle freistehenden Ulmen abgestorben sind. Lediglich in gesch\u00fctzten Lagen konnten einzelne B\u00e4ume \u00fcberleben. Interessanterweise scheinen hier ausnahmsweise die Gro\u00dfst\u00e4dte zum Schutz der letzten \u00fcberlebenden Ulmen beizutragen. In den Innenh\u00f6fen einiger Berliner H\u00e4userbl\u00f6cke zum Beispiel stehen die letzten gro\u00dfen R\u00fcstern, die fr\u00fcher neben der Linde auf nahezu jedem Dorfplatz zu finden waren, denn offenbar scheint dem Ulmensplintk\u00e4fer eine Durchquerung des Gro\u00dfstadtgebietes nicht ohne weiteres m\u00f6glich zu sein.<br \/>\nDer zehnj\u00e4hrige Jaron aus Berlin jedenfalls, hat aus den Samen einer gesch\u00fctzt von H\u00e4usern umgeben stehenden Stadtulme, acht kleine B\u00e4umchen gezogen, die irgendwann zu gro\u00df f\u00fcr den heimischen Balkon wurden.<br \/>\nDiese wurden Anfang Oktober nach Gannahall und dort umgehend in den Boden gebracht. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Jaron und an M. Piel f\u00fcr den Transport!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;16549|400&#8243; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;&#8220; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG-20200327-WA0017-400&#215;625.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend kann festgestellt werden, dass das \u201eCorona-Jahr 2020\u201c uns zwar in jeder Hinsicht behindert, jedoch keinesfalls aufgehalten hat. Wie immer haben wir aus der Situation das Beste gemacht und wieder einmal unsere eigenen, zwischenzeitlichen Prognosen \u00fcbertroffen.<br \/>\nFinanziell ist \u201edas Ende der Fahnenstange\u201c zwar leider schon lange erreicht, optimistisch wie wir sind hoffen wir jedoch auf eine Verbesserung der Zust\u00e4nde zu Beginn der Bau- und Pflanzsaison 2021.<\/p>\n<p>Wir danken all unseren Unterst\u00fctzern! Bitte helfen Sie uns auch 2021 bei der Umsetzung unseres Projektes! Informationen zu geplanten Arbeitseins\u00e4tzen finden Sie <strong>hier<\/strong>. Sollten Sie uns finanziell unterst\u00fctzen wollen, so k\u00f6nnen Sie dies <a href=\"http:\/\/www.gannahall.de\/index.php\/unterstuetzen\/\"><strong>hier<\/strong><\/a> tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_separator style_type=&#8220;default&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; sep_color=&#8220;&#8220; top_margin=&#8220;&#8220; bottom_margin=&#8220;&#8220; border_size=&#8220;&#8220; icon=&#8220;&#8220; icon_circle=&#8220;&#8220; icon_circle_color=&#8220;&#8220; width=&#8220;&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; \/][fusion_code]W3VuaXRlZ2FsbGVyeSBBRTIwMjBd[\/fusion_code][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Arbeitseins\u00e4tze &amp; Bauarbeiten 2021<\/h1>\n<p>Hoffnungsvoll hatten wir uns aus dem Jahr 2020 verabschiedet, leider jedoch machte uns wieder einmal Corona einen Strich durch die Rechnung. Genau genommen war es die Vielzahl der nicht immer sinnvollen bzw. plausiblen Ma\u00dfnahmen, die unsere Planungen immer wieder durchkreuzten. Kaum bis keine Veranstaltungen bedeuten auch, kaum bis keine Einnahmen, was wiederum kaum bis keine Fortschritte zur Folge hat.<\/p>\n<p>Trotzdem konnten wir knapp die H\u00e4lfte unserer Vorhaben umsetzen, weshalb ich das Jahr 2021 neutral als \u201edurchwachsen\u201c bezeichnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ich werde es kurz machen und mit der Auflistung derjenigen Projekte beginnen, die entweder nicht begonnen werden, bzw. an denen wir nicht weiterarbeiten konnten:<\/p>\n<p>\u201eHausprojekt 3\u201c und \u201eSpeicher 1\u201c konnten wegen Materialmangel nicht begonnen werden.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Erdarbeiten am Naturteich, dem westlichen Emissionsschutzwall, sowie der Parkfl\u00e4che fehlten die Finanzen.<\/p>\n<p>Ebenfalls kam das \u201eHausprojekt 2\u201c unserer Freunde aus Berlin ins Stocken. Hier sind die G\u00fcnde einerseits am fehlenden Material, andererseits jedoch vor allem in den undurchsichtigen und st\u00e4ndig wechselnden Kontaktbeschr\u00e4nkungen und sonstigen Ma\u00dfnahmen zu suchen, die schlie\u00dflich in Auflagen f\u00fcr \u201eUngeimpfte\u201c gipfelten. Die Unsicherheit war jedoch schon im Fr\u00fchjahr so gro\u00df, dass die Arbeitseins\u00e4tze zum Projekt nur selten \u00fcber die Planungsphase hinwegkamen. Dar\u00fcber hinaus waren die K\u00f6pfe der Gruppe offenbar gezwungen, sich beruflich neu zu orientieren, so dass sie schlie\u00dflich komplett ausfielen.<\/p>\n<p>Im Herbst stellten wir dann erste Sch\u00e4den durch Pilz- und Holzk\u00e4ferbefall am offenstehenden und somit permanent der Witterung ausgesetzten Fachwerk fest, woraufhin wir nach Absprache mit den vorherigen Bauherren andere engagierte Freunde mit der Grundger\u00fcstsanierung und dem Weiterbau betrauten.<\/p>\n<p>Hausprojekt 2 (Typ Kablow\/vorr\u00f6m. EZ), dem Grabungsplan zufolge zweischiffig mit dreischiffigem Mittelteil, eine Art \u201eHybridhaus\u201c also, erhielt die Mittelpfosten, sowie im Mittelteil die Doppelpfostenreihe. Aktuell (Stand 02.22) werden die besch\u00e4digten Segmente der Wandkonstruktion\/Fu\u00dfpfetten ersetzt.<\/p>\n<p>Das 2020 begonnene \u201eBackhaus\u201c, ein offener Pfostenbau von etwas \u00fcber 10 Metern L\u00e4nge und 5 Metern Tiefe, eine Art Gemeinschaftsarbeitshaus, wurde im Verlauf des Sommers 2021 so weit eingedeckt, wie die vorhandenen Schindeln reichten. Das Material reichte genau f\u00fcr die vordere Dachfl\u00e4che der Vorderseite. Die R\u00fcckseite musste anschlie\u00dfend mit Plane abgedeckt werden, damit der Westgiebel verputzt und die Arbeiten am ersten gro\u00dfen Lehmofen, dem Tonbrennofen auf der Ostseite begonnen werden konnten. Dort sind im Verlauf des kommenden Jahres weiterhin ein Brotbackofen, sowie ein R\u00e4ucherofen geplant.<br \/>\nVorlage hierf\u00fcr sind die Werkstattbereiche, die sich bei zeitgen\u00f6ssischen semnonischen Siedlungen in unserer Gegend in der Regel an deren \u00f6stlichen R\u00e4ndern, bzw. g\u00e4nzlich au\u00dferhalb befanden.<\/p>\n<p>Der Tonbrennofen ist den germanischen \u201eStufen-\u00d6fen\u201c nachempfunden, deren Vorteil darin besteht, dass der Heizraum tiefer liegt als der Back- oder Brennraum, weshalb 1. durchgehend geheizt werden kann und 2. die Hitze, der Physik folgend, in jedem Fall aufsteigend das Brenn- oder Backgut passieren muss, bevor sie durch den Schlot entweicht.<br \/>\nDie Stufe, bzw. der Sockel des Ofens besteht aus zwei Lagen Granit-Feldsteinen auf einem Fundament aus gestampftem Lehm. Die Feldsteine sollen hier dazu dienen, hohe Temperaturen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu halten. Erst der Frost stoppte Ende Dezember die Arbeiten am Ofen. Sp\u00e4testens im M\u00e4rz 22 soll er fertig gestellt und den ersten Testl\u00e4ufen unterzogen werden.<\/p>\n<p>Sollten wir aus irgendeinem Grund nicht die zum Brennen von Tonware geeignet sein, wird er sich hervorragend zum Backen von Brot nutzen lassen.<\/p>\n<p>Als das Material f\u00fcr die Dacheindeckung des Backhauses sich dem Ende zu neigte, begannen wir mit der Fertigstellung des immer noch im Rohbau befindlichen \u201eSpeicher 1\u201c.<\/p>\n<p>Eine Zeitlang herrschte Unklarheit bez\u00fcglich der Nutzung dieses Sechspfostenspeichers, welcher im Alltag unserer Vorfahren zur Einlagerung von Heu f\u00fcr die Winterversorgung des Viehs diente. Da als erste anzuschaffende Haus- bzw. Nutztiere H\u00fchner auf dem Plan stehen, wurde dieser Speicher von uns zum H\u00fchnerstall umgebaut. Das hei\u00dft, dass die vorher luftdurchl\u00e4ssigen Staken-W\u00e4nde mit Lehmputz abgedichtet wurden und zudem von innen mit einer Holzverschalung versehen wurden, um diverse Raubtiere davon abzuhalten, sich des Nachts durch die Wand zu w\u00fchlen.<\/p>\n<p>Auch der Boden wurde verst\u00e4rkt und gegen Zugluft abgedichtet.<br \/>\nZu guter Letzt erhielt der Speicher noch eine T\u00fcr und eine kleine Treppe. Nun ben\u00f6tigen wir f\u00fcr die Unterbringung unserer H\u00fchner nur noch eine, auch optisch passende Umz\u00e4unung f\u00fcr den Auslauf und dann k\u00f6nnen, hoffentlich schon Ende M\u00e4rz 2022 die neuen Gannahall-Bewohner einziehen.<\/p>\n<p>Unter den unz\u00e4hligen Knochenfunden von Nutztieren in eisen- und kaiserzeitlichen Siedlungen im heutigen Land Brandenburg, Mecklenburg und Sachsen-Anhalt finden sich hin und wieder auch solche die auf H\u00fchnerhaltung schlie\u00dfen lassen, wenngleich andere deutlich st\u00e4rker vertreten sind. Dies mag an der D\u00fcnnwandigkeit der H\u00fchnerknochen liegen, die den nat\u00fcrlichen Zersetzungsprozessen im Boden weniger entgegenzusetzen haben, als beispielsweise die stabileren G\u00e4nseknochen oder gar die Knochen von S\u00e4ugetieren.<\/p>\n<p>Es ist allerdings gar nicht so leicht m\u00f6glichst authentische tierische Darsteller des Lebens im germanischen Dorf vor 2000 Jahren zu finden.<br \/>\nGl\u00fccklicherweise haben einige wenige sehr alte H\u00fchnerrassen, die sich schon vor dem Beginn der gezielten Z\u00fcchtung der unz\u00e4hligen modernen H\u00fchnerrassen vor \u00fcber 200 Jahren nachweisen lassen, in kleinen isolierten Vorkommen erhalten, bzw. konnten kurz vor ihrem Aussterben durch gezielte Nachzuchten in kleineren Populationen gerettet werden.<\/p>\n<p>Zu ersteren geh\u00f6rt zweifellos das \u201eisl\u00e4ndische Landnahmehuhn\u201c, welches von den nordgermanischen Siedlern Islands mitgebracht wurde und dort \u00fcber 1000 Jahre hinweg nahezu unver\u00e4ndert \u00fcberlebte und sich kaum von den skandinavischen und mitteleurop\u00e4ischen H\u00fchnern vorangegangener Jahrhunderte unterscheiden d\u00fcrfte.<br \/>\nAls Vertreter der zweiten Gruppe k\u00f6nnte man beispielsweise das \u201eTschechische Huhn\u201c oder \u201eB\u00f6hmerwaldhuhn\u201c nennen, welches kurz vor dem Aussterben gerettet und in kleinen Best\u00e4nden erhalten werden konnte und schon im 12. Jahrhundert durch schriftliche Aufzeichnungen belegt ist.<\/p>\n<p>Wie auch immer, schauen wir was uns die Saison 2022 bringt und hoffen auf ein in jeder Hinsicht erfolgreicheres Jahr als das letzte.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/h1>\n<p>[\/fusion_text][fusion_imageframe image_id=&#8220;17406|600&#8243; max_width=&#8220;&#8220; style_type=&#8220;glow&#8220; blur=&#8220;&#8220; stylecolor=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; bordersize=&#8220;3&#8243; bordercolor=&#8220;#000000&#8243; borderradius=&#8220;&#8220; align=&#8220;center&#8220; lightbox=&#8220;no&#8220; gallery_id=&#8220;&#8220; lightbox_image=&#8220;&#8220; lightbox_image_id=&#8220;&#8220; alt=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; linktarget=&#8220;_self&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_offset=&#8220;&#8220;]http:\/\/www.gannahall.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/147082226_2225601157571047_1810771453598149089_n-600&#215;600.jpg[\/fusion_imageframe][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/h1>\n<p>[\/fusion_text][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">PS: Im November 2021 verstarb unser Freki, der allseits bekannte und beliebte &#8222;Wolf von Gannahall&#8220; im Alter von 15 Jahren. Freki war ein in jeder Hinsicht einzigartig, hatte eine regelrechte Fangemeinde und seine zahlreichen Freunde trauern mit uns.<br \/>\nGannahall war nicht nur Frekis zweite Heimat, er geh\u00f6rte gleichsam zu den &#8222;Gr\u00fcndungsmitgliedern&#8220; des Projektes am jetzigen Standort. Dort nun hat er an einem seiner Lieblingspl\u00e4tze seine letzte Ruhest\u00e4tte gefunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Von hier aus wird er auch zuk\u00fcnftig \u00fcber unser kleines Paradies wachen.<\/p>\n<p>[\/fusion_text][fusion_text columns=&#8220;&#8220; column_min_width=&#8220;&#8220; column_spacing=&#8220;&#8220; rule_style=&#8220;default&#8220; rule_size=&#8220;&#8220; rule_color=&#8220;&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">&#8230;<\/h1>\n<p>[\/fusion_text][fusion_code]W3VuaXRlZ2FsbGVyeSBBRTIwMjFd[\/fusion_code][\/fusion_builder_column][\/fusion_builder_row][\/fusion_builder_container]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[fusion_builder_container hundred_percent=&#8220;no&#8220; equal_height_columns=&#8220;no&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; background_position=&#8220;center center&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; fade=&#8220;no&#8220; background_parallax=&#8220;none&#8220; parallax_speed=&#8220;0.3&#8243; video_aspect_ratio=&#8220;16:9&#8243; video_loop=&#8220;yes&#8220; video_mute=&#8220;yes&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=&#8220;1_1&#8243; layout=&#8220;1_1&#8243; background_position=&#8220;left top&#8220; background_color=&#8220;&#8220; border_size=&#8220;&#8220; border_color=&#8220;&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; border_position=&#8220;all&#8220; spacing=&#8220;yes&#8220; background_image=&#8220;&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; padding_top=&#8220;&#8220; padding_right=&#8220;&#8220; padding_bottom=&#8220;&#8220; padding_left=&#8220;&#8220; margin_top=&#8220;0px&#8220; margin_bottom=&#8220;0px&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220; animation_type=&#8220;&#8220; animation_speed=&#8220;0.3&#8243; animation_direction=&#8220;left&#8220; hide_on_mobile=&#8220;small-visibility,medium-visibility,large-visibility&#8220; center_content=&#8220;no&#8220; last=&#8220;no&#8220; min_height=&#8220;&#8220; hover_type=&#8220;none&#8220; link=&#8220;&#8220;][fusion_text] Was passiert in Gannahall? 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